Autor: galc

  • Gerhard Leixls Metamorphosen: GalerieC – Michaela Czaak zeigt neue Malarbeiten und Skulpturen von 21.11. bis 21.12.2013

    Gerhard Leixls Metamorphosen: GalerieC – Michaela Czaak zeigt neue Malarbeiten und Skulpturen von 21.11. bis 21.12.2013

    Gerhard Leixl steht für handwerkliche Innovation und inhaltliche Avantgarde. In seinen neuen Malarbeiten und Skulpturen hat der Künstler seine Eindrücke von den Landschaften in der Wiener Lobau im heurigen Sommer direkt vor Ort verarbeitet.

    In den dargestellten Motiven sind aber auch die für Leixl typischen gestischen Figuren enthalten. Aus Bäumen und Pflanzen entstehen gleichsam symbiotische Metamorphosen aus Mensch und Natur, die der Künstler in seiner typisch farbintensiven und expressiven Dynamik und Gestik festhält.

    Eröffnung mit Burghart Schmidt

    Zur Eröffnung am Mi, den 20. November (ab 19.00 Uhr) spricht der renommierte Philosoph und Kunsttheoretiker Burghart Schmidt einleitende Worte. und in Folge wird Gerhard Leixl dann auch wieder mit einer seiner Live-Performances überraschen. Zur Ausstellung erscheint ein Magazin-Katalog mit zahlreichen Abbildungen sowie Texten von Erbst Fiala (Styrian Art Foundation). Die Ausstellung läuft von 21.11. bis 21.12.2013.

    Aktionismus mit expressiver Gestik

    Die künstlerischen Arbeiten des Schülers von Maria Lassnig und Hubert Schmalix umfassen die verschiedensten künstlerischen Medien: Malerei, Tanz, Körperkunst, Skulpturen und Objekte. Seine Werke bewegen sich zwischen Inszenierung, Performance und Aktionismus. Dieser Aktionismus setzt sich auch in seiner gestisch-expressiven Malerei durch, insbesondere in seinen bekannten Butoh- und Tango-Zyklen, wo er die expressive tänzerische Körpergestik in malerisch-grafische Bewegungsstudien übersetzt.

    Raumeingriffe mit Bildern und Objekten

    Leixl versteht weder seine Malerei noch seine plastischen Arbeiten als reine Ausstellungsobjekte sondern als Raumeingriffe mit raumbildender Funktion. Nicht das Einzelbild soll im Vordergrund stehen sondern die Wirkung auf umgebende Raumvolumen. In diesem Sinne ist für Leixl jedes seiner Bilder oder Objekte immer eine Raumintervention, eine Intervention, die sowohl die Raumformen als auch die Objekte selbst in veränderte Wirkungszusammenhänge stellt.

  • Alfred Kornberger: Retrospektive Verkaufsausstellung von 23.10. bis 16.11.2013 in der GalerieC

    Alfred Kornberger: Retrospektive Verkaufsausstellung von 23.10. bis 16.11.2013 in der GalerieC

    Alfred Kornberger (Wien 1933 bis 2002 Wien) hätte heuer seinen 80. Geburtstag gefeiert. In Ergänzung zur aktuellen musealen Retrospektive im Wiener Künstlerhaus (noch bis 1.12.) präsentiert die GalerieC – Michaela Czaak nun von 23.10. bis 16.11.13 eine retrospektive Verkaufsausstellung mit zahlreichen Papierarbeiten (Zeichnungen, Aquarelle, Kreidearbeiten, Mischtechniken) und Ölgemälden aus den Jahren 1970 bis 1995.

    Alfred Kornberger studierte an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Robin Christian Andersen, arbeitet danach als Grafiker und wird später freischaffender Künstler in Wien. Im Frühwerk setzt sich Kornberger mit dem Kubismus, dem Surrealismus und von Anfang an auch mit der abstrakten Kunst auseinander, um dann zu seinem eigenen Stil zu finden – einer sehr dynamisch gestischen und gegenständlichen Malerei.

    Im Mittelpunkt seines Interesses steht jedoch der Mensch. Ab 1970 widmet sich Kornberger primär dem weiblichen Akt. Es geht um den Körper im Verhältnis zu seiner Umgebung. Verzerrungen und Deformierungen sind in seinen Werken ein überaus expressives und für den Künstler typisches Ausdrucksmittel. Die Farbe ist ein wichtiger Aussagefaktor in seinen Bildern. Abseits einer vordergründigen Erotik zeigen seine Bilder einen vielfältigen Diskurs zwischen stilistischer Variation und reiner Malerei.

    Alfred Kornberger gilt bei Experten als einer der vielfältigsten und bedeutensten Vertreter der expressiven, gegenständlichen Malerei in Österreich. Kornberger zählt zu den großen Koloristen in der Malerei des 20. Jhdt. Seine Arbeiten stehen schwerpunktmässig für die österreichische Tradition einer körperbetonten Kunst. Kornbergers Werke sind vielen bedeutenden musealen und privaten Sammlungen vertreten, u.a. Leopold Museum, Belvedere, Albertina, Vienna Insurance Company oder Österreichische Nationalbank. Das Werkverzeichnis und der neue, knapp 300 Seiten starke Katalog sind bei Vernissage und Ausstellung erhältlich. Die retrospektive Personalie läuft als Verkaufsausstellung von 23. Oktober (Vernissage ab 19.00 Uhr) bis Samstag, den 16. November 2013.

  • Das Spektrum des Universums: Alfred Kornberger Retrospektive im Künstlerhaus

    Das Spektrum des Universums: Alfred Kornberger Retrospektive im Künstlerhaus

    Das Spektrum des Universums so der Titel der Retrospektive im Wiener Künstlerhaus vom 2.10. bis 1.12.13 anlässlich des 80. Geburtstages von Alfred Kornberger (1933-2002) mit 150 Ölarbeiten aus den Jahren 1954 bis 2000. Die Ausstellung wird kuratiert von der internationalen Kunsthistorikerin Gabriela Koschatzky-Elias. Neben seinen typischen Akten sind auch Hauptwerke aus den wichtigsten Zyklen „Zeus“, „Insekten“, „Gegenständliches“ und „Schlachthof“ sowie seine besonders eindrucksvollen gestischen Portraits und Figuren zu sehen.

    „Die Frauen sind das Spektrum des Universums, ich verehre und liebe sie“, lautete eine Aussage des Wiener Malers, der im heurigen Jahr seinen 80. Geburtstag gefeiert hätte. Kornberger gilt als einer großen Koloristen in der internationalen Malerei des 20. Jhdts.. Der 1933 in Wien geborene Maler (+ 2002) ist einer der vielfältigsten und bedeutendsten Expressionisten und Vertreter einer dynamisch gestischen und gegenständlichen Malerei. Das Wiener Künstlerhaus widmet ihm nun die erste große Retrospektive, welche von der internationalen Kunsthistorikerin Gabriela Koschatzky-Elias kuratiert wurde.

    Grafiker und Andersen Schüler

    Kornberger studierte an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Robin Christian Andersen, arbeitet danach als Grafiker und wird freischaffender Künstler in Wien. Im Frühwerk setzt sich Kornberger mit dem Kubismus, dem Surrealismus und von Anfang an auch mit der abstrakten Kunst auseinander, um dann zu seinem eigenen Stil zu finden – einer sehr dynamisch gestischen und gegenständlichen Malerei. 

    Kornbergers Arbeiten stehen schwerpunktmässig für die österreichische Tradition einer körperbetonten Kunst. Im Mittelpunkt seines Interesses steht der Mensch. Ab 1970 widmet sich Kornberger primär dem weiblichen Akt. Abseits einer vordergründigen Erotik zeigen seine Bilder einen vielfältigen Diskurs zwischen stilistischer Variation und reiner Malerei. Das Individuelle trat dabei in den Hintergrund, Gesichter bleiben unausgeführt, Köpfe werden häufig sogar ganz weggelassen. Es geht um den Körper im Verhältnis zu seiner Umgebung. Verzerrungen und Deformierungen sind in seinen Werken ein überaus expressives und für den Künstler typisches Ausdrucksmittel. Die Farbe ist ein wichtiger Aussagefaktor in seinen Bildern.

    Das Urteil der Experten

    „Kornbergers Kunst ist eine sinnlich vitale. Der pastose Farbauftrag, die kraftvoll farbige Palette und die expressiv-fauvistische Pinselführung machen das Lustvolle deutlich,“ beschreibt Gabriela Koschatzky-Elias den Künstler. „Nie verlässt er wirklich das Gegenständliche, bei aller Reduktion oder Übersteigerung will er doch immer ein definiertes „Objekt“ darstellen“, so die Kuratorin weiter. „Die letzten Schaffensjahre sind von einer dynamischen Expressivität gezeichnet, Kornberger ist nicht mehr die wirklichkeitsgetreue Widergabe von Eindrücken, Farben und Formen wichtig, spontan und direkt gibt er ein „durchfühltes“ und interpretiertes Motiv weiter,“ resümiert Koschatzky-Elias.

    Expressive Gestik und kürzelhafte Abreviatur

    „Gestalterisch erlaubt sich Kornberger in seinen Aktdarstellungen große Freiheiten, fragmentiert die Körper, fokussiert auf einzelne Körperteile oder reduziert die Körperformen auf kürzelhafte Silhouetten. Kornbergers Malerei ruft stets eine eminente Konzentration und Spannung hervor.,“ schreibt Franz Smola, Herausgeber des 2007 erschienenen Kornberger-Werkverzeichnisses, im aktuellen Katalog zur Ausstellung. „Expressive Gestik, kürzelhafte Abbreviatur, die Lust an der Verfremdung und schließlich das Bekenntnis zur Kraft der Farben sind die herausragenden Merkmale dieses Künstlers,“ so Smola weiter. „Mit seinen kühnen, nicht selten bizarr und schrill wirkenden Farbkompositionen zählt Kornberger zu den großen Koloristen seiner Generation, seine konsequente, geradezu besessene Aktmalerei reiht sich in die österreichische Tradition körperbetonter Darstellungen,“ ergänzt Smola.

    Der Bursche mit der Maler-Pratz’n

    Dieter Schrage (+ 2011), Kunsthistoriker und langjähriger Weggefährte von Alfred Kornberger schrieb in einer 1990 erschienenen Monografie: „Das Schaffen von Alfred Kornberger ist in das Bewahrende, betont Malerische einzuordnen. Ich sehe einen richtigen, guten (alten) Maler – und ein exzellenter Zeichner und Graphiker. Er ist einer der hinlangt. Einer, bei dem alles sitzt. Wirklich einer mit einer „Malerpratzn“. Und er hat etwas von einem Bonvivant. All das alles fließt in seine Bilder ein, in die Sinnlichkeit, die Vitalität, die Freude am Leben und Genießen, in den Optimismus.

    Die Erotik des Begehrens

    Wie bei kaum einem anderen seiner Zeitgenossen ist das reife Werk von Alfred Kornberger vom Motiv des Frauenkörpers dominiert. Die geradezu obsessive Beschäftigung mit dieser Thematik erinnert an den großen österreichischen Maler und Grafiker Egon Schiele. Ähnlich wie Schiele variiert auch Kornberger den weiblichen Akt aus dem Blickwinkel des männlichen Auges. Stets spielt die Erotik des Begehrens, der Blick des Voyeurs eine zentrale Rolle. Kornberger präsentiert die Frau in kühnen, ekstatischen Verrenkungen und in sinnlicher Ausgelassenheit. Ihre Persönlichkeit und Würde verlieren sie dabei jedoch nie.

    Erotische Landschaften 

    Mir geht es um die Ergründung des weiblichen Körpers im Augenblick des Malens, den erotischen Moment, der sich auf den Zeichenstift überträgt, das Abbilden einer erotischen Landschaft“, erläuterte Kornberger seine Arbeit. „Der Künstler überträgt seine Idee, seine Gedanken in das Erlebnis: das heißt, das Erlebnis gibt ihm Anlaß zur Gestaltung. Und die Sichtbarmachung der projizierten Idee in das Erlebnis ist der malerische Akt. Die Bedeutung dieses Vorgangs liegt in der Kommunikation zum Empfänger. Der Maler zeigt seiner Umwelt einen subjektiven aber doch wahren Sachverhalt. Er deckt verborgene Zusammenhänge auf und gibt somit dem Motiv eine augenscheinlich neue Struktur,“ so Kornberger weiter. 

    Zur Ausstellung erscheint der knapp 300 Seiten starke Katalog mit Texten von Gabriela Koschtzky-Elias und Franz Smola sowie Erläuterungen zu allen Zyklen und mit Abbildungen von über 250 Werken.

  • Alfred Kornberger – Eröffnung der Retrospektive im Künstlerhaus

    Alfred Kornberger: Das Spektrum des Universums
    Eröffnung: 1. Oktober 2013, Künstlerhaus
    Begrüßung: Dr. Peter Zawrel (Geschäftsführer der Künstlerhaus GmbH)
    Dr. Gabriela Koschatzky-Elias (Kuratorin der Retrospektive)
    Dr. Franz Smola (Herausgeber Werkverzeichnis)
    Christian und Michaela Czaak (Sammler und Galeristen)
    ebenfalls anwesend Nevenka und Christian Kornberger
    „Das Spektrum des Universums“ so der Titel der Retrospektive im Künstlerhaus vom 2.10. bis 1.12.13 anlässlich des 80. Geburtstages von Alfred Kornberger (1933-2002) mit 150 Ölarbeiten aus den Jahren 1954 bis 2000. Die Ausstellung ist kuratiert von Gabriela Koschatzky-Elias. Neben seinen typischen Akten sind auch Hauptwerke aus den wichtigsten Zyklen „Zeus“, „Insekten“, „Gegenständliches“ und „Schlachthof“ 
    sowie seine besonders eindrucksvollen gestischen Portraits und Figuren zu sehen.
    „Die Frauen sind das Spektrum des Universums, ich verehre und liebe sie“, lautete eine Aussage des Wiener Malers, der im heurigen Jahr seinen 80. Geburtstag gefeiert hätte. Kornberger gilt als einer großen Koloristen in der internationalen Malerei des 20. Jhdts..
    Der 1933 in Wien geborene Maler (+ 2002) ist einer der vielfältigsten und bedeutendsten Expressionisten und Vertreter einer dynamisch gestischen und gegenständlichen Malerei. Das Wiener Künstlerhaus widmet ihm nun die erste große Retrospektive.

  • Alfred Kornberger – Museale Retrospektive im Wiener Künstlerhaus

    Alfred Kornberger – Museale Retrospektive im Wiener Künstlerhaus

    “Das Spektrum des Universums” so der Titel der musealen Retrospektive im Künstlerhaus vom 2.10. bis 1.12.13 anlässlich des 80. Geburtstages von Alfred Kornberger (1933-2002) mit 150 Ölarbeiten aus den Jahren 1954 bis 2000. Die Ausstellung ist kuratiert von der internationalen Kunsthistorikerin Gabriela Koschatzky-Elias, neben seinen typischen Akten sind auch Hauptwerke aus den wichtigsten Zyklen „Zeus“, „Insekten“, „Gegenständliches“ und „Schlachthof“ sowie seine besonders eindrucksvollen gestischen Portraits und Figuren zu sehen.

    „Die Frauen sind das Spektrum des Universums, ich verehre und liebe sie“, lautete eine Aussage des Wiener Malers, der im heurigen Jahr seinen 80. Geburtstag gefeiert hätte. Kornberger gilt als einer großen Koloristen in der internationalen Malerei des 20. Jhdts.. Der 1933 in Wien geborene Maler (+ 2002) ist einer der vielfältigsten und bedeutendsten Expressionisten und Vertreter einer dynamisch gestischen und gegenständlichen Malerei. Das Wiener Künstlerhaus widmet ihm nun die erste große museale Retrospektive, welche von der internationalen Kunsthistorikerin und Kulturpublizistin Gabriela Koschatzky-Elias kuratiert wurde.

  • Alfred Kornberger: Galerie C zeigt von 7. Juni bis 6. Juli Personalie mit Papier- und Ölarbeiten aus 1975 bis 1995

    Alfred Kornberger: Galerie C zeigt von 7. Juni bis 6. Juli Personalie mit Papier- und Ölarbeiten aus 1975 bis 1995

    Alfred Kornberger studierte an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Robin Christian Andersen, arbeitet danach als Grafiker und wird später freischaffender Künstler in Wien.

    Im Mitelpunkt seines Interesses steht der Mensch und ab 1970 primär der weibliche Akt. Abseits einer vordergründigen Erotik zeigen seine Bilder einen vielfältigen Diskurs zwischen stilistischer Variation und reiner Malerei. Das Individuelle trat dabei in den Hintergrund, Gesichter bleiben unausgeführt, Köpfe werden häufig sogar ganz weggelassen. Es geht um den Körper im Verhältnis zu seiner Umgebung. Verzerrungen und Deformierungen sind in seinen Werken ein überaus expressives und für den Künstler typisches Ausdrucksmittel. Die Farbe ist ein wichtiger Aussagefaktor in seinen Bildern.

    Seine Arbeiten stehen schwerpunktmässig für die österreichische Tradition einer körperbetonten Kunst. Die geradezu obsessive Beschäftigung mit dieser Thematik erinnert an den großen österreichischen Maler und Grafiker Egon Schiele. Alfred Kornberger gilt bei Experten als einer der vielfältigsten und bedeutensten Vertreter der expressiven, gegenständlichen Malerei in Österreich.

    Kornbergers Werke sind in bedeutenden musealen und privaten Sammlungen vertreten, u.a. Leopold Museum, Albertina, Belvedere, Vienna Insurance Company oder Österreichische Nationalbank. Das Werkverzeichnis “Der Akt als Innovation” von Franz Smola (Verlag Brandstätter, 2007) mit Abbildungen von rd. 1.300 Werken sowie Kataloge (u.a. von Dieter Schrage) sind im Rahmen der Ausstellung oder über die galerieC erhältlich (office@galeriec.at).

  • ´Tango` Gerhard Leixl

    Gerhard Leixls Visionary Arts als abstrakt phantastischer Realismus im Rahmen der Neueröffnung der Galerie C von Michaela und Christian Czaak in der Wiener Sonnenfelsgasse.