Kategorie: Allgemein

  • Galerie Czaak bei Art Karlsruhe

    Galerie Czaak bei Art Karlsruhe vom 15. bis 19. Februar 2017 mit Sonderschau Ankalina Dahlem, Alfred Kornberger und Gerhard Leixl sowie ausgewählte Werke von Laura Stadtegger und Sugar Plum.

  • Auktion aus Nachlass Alfred Kornberger im Kinsky am 1. März und Gründung Alfred Kornberger Foundation

    Auktion aus Nachlass Alfred Kornberger im Kinsky am 1. März und Gründung Alfred Kornberger Foundation

    Alfred Kornberger ist unbestritten einer der großen Koloristen in der zeitgenössischen Kunst nach 1945. Farbe und expressive Gestik sind für den 1933 in Wien geborenen Meisterschüler von Robin Christian Andersen die wichtigsten Aussagefaktoren in einem Bild und dies betrifft die dramaturgische Komponente genauso wie ihren symbolischen Aussagewert. Wie bei kaum einem anderen seiner Zeitgenossen ist das reife Werk des Malers vom Motiv des Frauenkörpers dominiert. 

    Die geradezu obsessive Beschäftigung mit dieser Thematik und seine zeichnerische Qualität erinnert an Egon Schiele mit dem ihn etwa der große Sammler Rudolf Leopold 2008 im Rahmen der ersten Einzelschau nach Kornbergers Tod verglichen hat. Ähnlich wie Schiele variiert auch Kornberger den weiblichen Akt aus dem Blickwinkel des männlichen Voyeurs. Stets spielt die Erotik des Begehrens eine zentrale Rolle. Kornberger präsentiert die Frau in kühnen, ekstatischen Verrenkungen und in sinnlicher Ausgelassenheit.

    „Mir geht es um die Ergründung des weiblichen Körpers im Augenblick des Malens, um den erotischen Moment, der sich auf den Zeichenstift überträgt“, so Kornberger 1990 in seiner ersten Monografie. Die zunehmend abstrahierten Aktdarstellungen im Spätwerk lassen sich am besten mit „erotischen Landschaften“ beschreiben. In seinen Bildern teilt der Künstler mit, was ihm in diesen erotischen Phantasien vor Augen schwebt: die Reduktion der Aktmodelle auf große runde Brüste und füllige Schenkel.

    Der Nachlass regelt weitere Aufarbeitung und internationale Etablierung

    Alfred Kornberger verstarb 2002 und 2016 folgte ihm nun seine Frau Nevenka. Kornberger war eine eigenwillige Persönlichkeit, die sich nicht den Konventionen des Kunstbetriebes mit seinen üblichen Selbstdarstellungen unterwarf. Kornbergers Lebens- und Arbeitszentrum war sein großes Atelier wo er sich über regelmäßige Künstlerfeste und Ausstellungen erfolgreich selbst vermarktete und ein anerkanntes Mitglied der Wiener Gesellschaft war. Robin Christian Andersen, Viktor Matejka, Dieter Schrage und Heinz Fischer waren seine wichtigsten Förderer, Manfred Mauthner-Markhof und Heinz Schimanko waren seine wichtigsten Unterstützer.

    Als konsequente Fortsetzung dieser individuellen Haltung regelt der Nachlass nun die Gründung der Alfred Kornberger Foundation und damit die weitere Aufarbeitung und Etablierung des in Summe rund 4.000 Werke umfassenden Œvres. Nach der 2007 erfolgten Aufarbeitung der rund 1.500 Malarbeiten mit Publikation des kompletten Werkverzeichnisses durch den Kunstwissenschafter Franz Smola, folgte 2013 anlässlich des 80. Geburtstages die erste umfassende museale Retrospektive der Ölgemälde im Wiener Künstlerhaus sowie die Publikation des elektronische Werkverzeichnisses und 2014 die erste retrospektive Monografie der wichtigsten grafischen Zyklen.

    Die Aufarbeitung des grafischen Œvres sowie die weitere internationale Etablierung dieses österreichischen Ausnahmekünstlers stehen nun auch im Mittelpunkt der weiteren Aktivitäten. Gleich den Ölmalereien, folgt aktuell die Aufarbeitung der Papierarbeiten wofür Franz Smola abermals die wissenschaftliche Begleitung übernimmt. Die Startbasis für all das ist die Nachlass-Auktion am 1. März im Auktionshaus Kinsky (Vernissage: Mi, 22.02.) wo die Familie 90 ausgewählte Malereien und Papierarbeiten mit Kornbergers typischen Aktmotiven zur Verfügung gestellt hat.

    Link zur Alfred Kornberger Nachlass Auktion: Im Kinsky

    Link zur Alfred Kornberger Foundation

     Alfred Kornberger „Akt mit Spiegelbild und grünem Haar“; 1996; Öl auf Leinwand
    Alfred Kornberger „Akt mit Spiegelbild und grünem Haar“; 1996; Öl auf Leinwand
  • GALERIE CZAAK BEI ART KARLSRUHE VOM 15. BIS 19. FEBRUAR MIT SONDERSCHAU ANKALINA DAHLEM, ALFRED KORNBERGER & GERHARD LEIXL SOWIE WERKEN VON LAURA STADTEGGER UND SUGAR PLUM.

    GALERIE CZAAK BEI ART KARLSRUHE VOM 15. BIS 19. FEBRUAR MIT SONDERSCHAU ANKALINA DAHLEM, ALFRED KORNBERGER & GERHARD LEIXL SOWIE WERKEN VON LAURA STADTEGGER UND SUGAR PLUM.

    Programmschwerpunkt der Galerie von Michaela und Christian Czaak sind sogenannte Emerging Artists, junge professionelle Künstler. Das Galeristenpaar vertritt diese Künstler mit entsprechender Nachhaltigkeit und zudem etablierte Zeitgenossen wie etwa Anzinger, Eckert, Frohner, Kornberger oder Muehl und Oberhuber.

    „Entscheidend für die Vertretung ist eine profunde Ausbildung mit handwerklicher Qualität, eine Vielfalt bei Ausdrucksformen und Themen sowie eine kontinuierliche Weiterentwicklung im Schaffensprozess,“ erläutert Christian Czaak. „Wir arbeiten immer auch aus unserer Sicht als Sammler und kaufen die Werke an. Damit signalisieren wir gegenüber unseren Künstlern Überzeugung und gegenüber unseren Kunden nachhaltige Verantwortung für die weitere Entwicklung.“

    Dieser Zugang gilt auch für Ankalina Dahlem, Laura Stadtegger und Gerhard Leixl, welche die Galerie bei der Art Karlsruhe in den Mittelpunkt stellt. Dahlem (geb. 1968 in Frankfurt/D), Absolventin der Frankfurter Städelschule (Immendorf) und der Akademie Karlsruhe (Balkenhol und Gross), nominiert und ausgezeichnet u.a. mit dem Tony-Merz- und Horst Jansen-Preis, steht überwiegend für farblich reduzierte Malereien in schwarz-weiss, die Figuren und Motive in einem durchgehenden Strich gezeichnet und trotz der Reduktion voller Ausdruck und Strahlkraft und inhaltlicher Tiefe. 

    Beutefang bekannter Wesenszüge und formale Übertreibung

    Bei der 1984 in Graz geborenen Laura Stadtegger, Attersee-Schülerin (Diplom Angewandte Wien, 2007) und Absolventin der New Yorker School of Visual Arts (2006 und 2007), ist die Auseinandersetzung mit dem Körper das zentrale Element. Das Besondere dabei liegt in im Einfangen des Ausdrucks, der Stimmung, gleich einem Beutefang bekannter Wesenszüge. Das zentrale, alles vereinende und verbindende Element ist dabei die Bewegung. Stadtegger steht für eine expressive und farbintensive Malerei, viele Zyklen sind in zahlreichen Studienreisen und Auslandsaufenthalten entstanden, darunter Amsterdam, San Francisco oder Lima und La Paz. 

    Gerhard Leixl (geb. 1961 in Steiermark) wiederum ist ein vielseitig ausgebildeter Künstler (u.a. Malerei bei Lassnig und Schmalix; Bildhauerei bei Pistoletto; Fotografie bei Kubelka-Bondy) und in entsprechend vielfältigen künstlerischen Ausdrucksformen tätig. Neben der Übernahme expressiver figurativer Gestik und intensiver Farbgebung, zählt auch die formale Übertreibung zu seinem künstlerischen Reportoire. Leixls Malarbeiten zeigen zudem die handwerkliche Fähigkeit eines dynamisch schnellen und trotzdem perfekt sitzenden Farbauftrags.

    Die österreichische Tradition der körperbetonten Kunst

    Ergänzend zeigt die Galerie noch mehrere zentrale Werke von Alfred Kornberger (Wien 1933 – 2002). Kornbergers Arbeiten stehen schwerpunktmäßig für die österreichische Tradition einer körperbetonten Kunst. Die geradezu obsessive Beschäftigung mit dieser Thematik und seine zeichnerische Qualität erinnern an Egon Schiele mit dem ihn etwa auch der große Sammler Rudolf Leopold verglichen hat. Kornberger gilt bei Experten als einer der vielfältigsten und bedeutendsten Vertreter der expressiven und gegenständlichen Malerei in Österreich.

    Passend zu diesem Thema werden auch Arbeiten von Sugar Plum (Margit Pflaum) präsentiert. Die ehemalige Kommunardin vom burgenländischen Friedrichshof (Muehl-Kommune) hat ihre dortigen Erfahrungen und Eindrücke in mehreren Zyklen verarbeitet. Ein zentrales Thema ist dabei das sexistische Weltbild der Frau. Sugar Plum hat dazu u.a. den Zyklus „Frau & Klo“ gemacht, wo sie das Thema Abschied mit Übertreibungen weiblicher Körperteile wie dem Gesäß in einer Art Karikatur ironisiert und ad absurdum führt.

    Galerie Czaak auf der Art Karlsruhe; Messe Karlsruhe; Halle DM-Arena; Stand P 06; Preview und Vernissage am 15. Februar nur mit persönlicher Einladung unter office@galeriec.at

     Ankalina Dahlem „Frau mit Erdball und Salamander“; 2002; Acryl auf Leinwand
    Ankalina Dahlem „Frau mit Erdball und Salamander“; 2002; Acryl auf Leinwand“
  • X-Mas Gruppenausstellung

    X-Mas Gruppenausstellung von 1. Dezember 2016 bis 7. Jänner 2017 mit aktuellen Malereien von Ankalina Dahlem (Zyklus „Unkown journey into green“), Macon (Portraits), Laura Stadtegger (Zyklus „Amsterdam“) sowie ausgewählte Papierarbeiten von Alfred Kornberger und Otto Muehl.

  • Bleibende Freuden für die Sinne. Weihnachtliche Gruppenschau in Galerie Czaak.

    Bleibende Freuden für die Sinne. Weihnachtliche Gruppenschau in Galerie Czaak.

    Festtage mit sinnhaft wertvollen Geschenkfreuden stehen an, dieses Jahr neigt sich dem Ende, das neue Jahr will entsprechend angekündigt werden. Die Galerie Czaak zeigt ihre gewohnte Gruppen-Schau mit bekannten und neuen Künstlern.
     
    Schwerpunkt sind heuer Werke von Ankalina Dahlem, MAria CONsuelo Vargas de Speiss (MACON), Alissa Aleksejewa und Laura Stadtegger und dazu neue Holz-Skulpturen von Gerhard Leixl. Von Alfred Kornberger, Oswald Oberhuber, Hubert Scheibl, Walter Eckert und Tom Lohner sind einzelne ausgewählte sowie neue Arbeiten weiterer Bestandteil der Ausstellung.
     
    Es erwarten Sie Zeichnungen, Aquarelle, Kreidearbeiten, Ölmalereien sowie weitere Skulpturen aus Marmor und Eisen – wie immer allesamt Originale aus dem eigenen Besitz der Galerie zu gewohnten Kunden-Sammler-Konditionen. Und damit wirklich alle Sinne angesprochen werden, kredenzt die Galerie auch wieder Schmankerln und prämierte Weine aus dem Weinviertler Wagram.

    Die Schau wurde von Michaela & Christian Czaak gemeinsam kuratiert und läuft von Di, 06.12. mit Vernissage um 19 Uhr bis Sa, 31.12.16 zu erweiterten Öffnungszeiten Di – Fr: 11 bis 19 Uhr und Sa: 10 bis 16 Uhr.

      Laura Stadtegger; Schlittenfahrt; 2008; Öl auf Leinwand; 120 x 160 cm
    Laura Stadtegger; Schlittenfahrt; 2008; Öl auf Leinwand; 120 x 160 cm
  • People – Malerei & Skulptur. Der Mensch in intensiven Momenten als zentrales Thema der neuen Werkschau in der Galerie Czaak.

    People – Malerei & Skulptur. Der Mensch in intensiven Momenten als zentrales Thema der neuen Werkschau in der Galerie Czaak.

    People – Malerei & Skulptur.

    Der Mensch in intensiven Momenten als zentrales Thema der neuen Werkschau in der Galerie Czaak.

    Der Mensch in intensiven Momenten als Motiv. Gesicht, Mimik, Körperhaltung, Bewegung und Farbe als Ausdrucksmittel der jeweils dargestellten Stimmungen und Szenerien. Die Galerie Czaak zeigt mit „People“ Skulpturen aus dem letzten Werkzyklus von Gerhard Leixl sowie thematisch gesondert ausgewählte Malereien von Ankalina Dahlem, MAria CONsuelo Vargas de Speiss und Laura Stadtegger. Schwerpunkt der Ausstellung sind neue skulpturale Arbeiten in Holz und Metall von Gerhard Leixl sowie Malarbeiten in Acryl und Öl von Dahlem, Macon und Stadtegger. Die Schau wurde gemeinsam von Michaela & Christian Czaak kuratiert und läuft bis Samstag, den 5. November 2016.

      Ankalina Dahlem; „Dreaming“; 2001; Acryl auf Leinwand; 90 x 115 cm
    Ankalina Dahlem; „Dreaming“; 2001; Acryl auf Leinwand; 90 x 115 cm
  • AustriansArt – Gruppenschau mit Schwerpunkt Zeitgenössische Ös­ter­rei­chi­sche Kunst

    AustriansArt – Gruppenschau mit Schwerpunkt Zeitgenössische Ös­ter­rei­chi­sche Kunst

    Nach der Hausmesse SpringTime verlängert die Galerie Czaak nun die aktuelle Ausstellung „AustriansArt“ als Gruppenschau mit einem Schwerpunkt auf österreichische Malerei und Skulptur.  

    Im Rahmen der umfangreichen Werkschau sind weiterhin mehr als 100 Papierarbeiten, Ölbilder und Skulpturen von Siegfried Anzinger, Herbert Brandl, Walter Eckert, Adolf Frohner, Leopold Ganzer, Alfred Kornberger, Gerhard Leixl, Tom Lohner, Otto Muehl, Oswald Oberhuber und Hubert Scheibl zu sehen. Unter den gezeigten Werken befinden sich mehrere neue Zeichnungen und Malereien von FROHNER, OBERHUBER und SCHEIBL  sowie zahlreiche expressive Akt-Motive und Portraits von MUEHL. 

    Die Besucher erwarten wiederum allesamt Originale aus dem eigenen Besitz der Galerie zu gewohnt preiswerten Konditionen. Die Kataloge der einzelnen Künstler liegen während der Ausstellung auf. Die Galerie in der Wiener Sonnenfelsgasse 15 ist auch in der Osterwoche geöffnet, von Dienstag bis Freitag von 11 bis 18 Uhr und am Samstag von 10 bis 13 Uhr. 

    Bild: Alfred Kornberger; Vier bunte Akte; 1994; Öl auf Leinwand; 121 x 121 cm; WV-Nr. 0798

  • GERHARD LEIXL | D O L P H I N S |

    Vernissage I 19.11.2015 I mit Multi-Media-Live-Performance
    Paintings: Gerhard Leixl
    Interactive Paintings: Michael F. Schreiber
    Sound Virtualization: Christian Alexander
    Tanz: Aiko Kazuko Kurosaki
    Dal: Denise Narick
    galerieC I Michaela & Christian Czaak I
    Sonnenfelsgasse 15 I 1010 Wien

  • SPRING – TIME: Hausmesse mit jungen und etablierten österreichischen Künstlern vom 02.03. bis 19.03.2016

    Bei der umfangreichen Schau vom 02.03. bis 19.03.2016 werden rund 150 Zeichnungen, Aquarelle, Ölmalereien und Skulpturen von ANZINGER, BRANDL, ECKERT, FROHNER, GANZER, KEIL, KORNBERGER, LEIXL, LOHNER, MACON, MUEHL, OBERHUBER, SCHEIBL und STADTEGGER präsentiert.

  • Tom Lohner Portrait

    Tom Lohner, (geb. 1982 / Bruck a.d. Mur/Steiermark) in den USA aufgewachsen, Abschluss als Grafikdesigner an der Ortwein Schule Graz, künstlerische Ausbildung bei Judith Jay in Monterey, Kalifornien. Jetzt lebt der international tätige Künstler größtenteils in Graz.