Kategorie: Allgemein

  • Human Animalism: Galerie Czaak zeigt erst Bilderschau des Street Art Künstlers Tom Lohner

    Human Animalism: Galerie Czaak zeigt erst Bilderschau des Street Art Künstlers Tom Lohner

    H’ Animalism – Mensch und Instinkt so das Thema der ersten Ausstellung von Malarbeiten des Grazer Künstlers Tom Lohner in der Wiener Galerie Czaak. 

    Natürlich unterscheidet sich der Mensch vom Tier, Tiere werden von ihren Instinkten geleitet und beherrscht. Aber wie groß ist der Unterschied wirklich ? Welchen Einfluss von Instinkten gibt es noch im menschlichen Leben, wie viel lassen wir zu, wie viel können wir noch zulassen, wie viel ist nur zugedeckt und wie viel ist bereits tief vergraben. 

    Der Name ist Programm

    Mit genügend Ironie versucht Tom Lohner als neuer Rising Star der Österreichischen Kunstszene per künstlerischem Seelenstrip die Gesetzmäßigkeit der Evolution in Frage zu stellen. Mit fast forensischer Akribie stellt er einen Konnex zwischen den diversen Berufssparten und dem Klischeedenken zu diesen her. Am Ende seiner bildnerischen Manifestation zählt nur die Ideologie, der Glaube an sich selbst.

    H’Animalsim = Human / Animalism, sozusagen die visuelle Symbiose zwischen Menschsein und animalischen Instinkten. Der Mensch unterscheidet sich vom Tier, Tiere sind von ihren Instinkten beherrscht, der Mensch aber zumindest auch von animalischen Trieben beeinflusst.
    Mit dieser Ausstellung stellt Tom Lohner die Frage, in wie weit wir dem Tier „überlegen“ sind. Seine Bilder starten einen Diskurs über Instinkt und Macht über Emotionen.

    Von Wien nach London und retour nach Graz

    Die Ausstellung feiert am Do, 29.10.15 ihre offizielle Eröffnung im Wiener Hauptquartier von Almdudler, bevor von Fr, 30.10. bis Sa, 14.11. dann in der Galerie Czaak zu sehen ist und gleich danach ab 19.11. in Londons Newman House Gallery weiter ausgestellt wird. Ihren Abschluss findet sie im bereits von Tom Lohner künstlerisch transformierten Haubenlokal Prato in Graz am 28. November 2015.

    Zudem gestaltet der Künstler von 23.10. – 25.10 am Grazer Streetfood Market eine von Almdudler bereitgestellte „Kuh“. Hierbei handelt es sich tatsächlich um eine lebensgroße Plastikkuh die am Tag der Eröffnung in Wien fertiggestellt wird. Tom Lohner, der diese Skulptur bildnerisch zu einem fliegenden Zeppelin verwandelt, stellt das finale Werk gemeinsam mit Almdudler der Licht Ins Dunkel Gala zur Verfügung. 

    Tom Lohner

    Tom Lohner, (geb. 1982 / Bruck a.d. Mur/Steiermark) in den USA aufgewachsen, Abschluss als Grafikdesigner an der Ortwein Schule Graz, künstlerische Ausbildung bei Judith Jay in Monterey, Kalifornien. Jetzt lebt der international tätige Künstler größtenteils in Graz und stellt seine Werke in internationalen Galerien und Museen aus (vom Museumsquartier in Wien, zur Stoique Gallery in Tokyo, bis hin zur Art Whino Show in Washington DC). 

    Zu seinen Kunden und Klienten zählen neben etlichen Sammlern auch namhafte internationale Künstler, Musiker und Firmen wie Maroon5, Foofighters, MTV, Dior, Smirnoff, Sony music (EU) und Ellie Goulding. Die Tourdaten H´Animalism: 29.10. Almdudler HQ / Wien; 30.10. – 14.11. Galerie Czaak / Wien; 19.11. Newman House Gallery / London; 28.11. Prato / Graz .

  • Menschen und Instinkte: Tom Lohner mit Human Animalism Ausstellung in Galerie Czaak vom 30.10. bis 15.11.15.

    Menschen und Instinkte: Tom Lohner mit Human Animalism Ausstellung in Galerie Czaak vom 30.10. bis 15.11.15.

    H’ Animalismen – Mensch und Instinkt so das Thema der ersten Ausstellung von Malarbeiten des Grazer Künstlers Tom Lohner in der Wiener Galerie Czaak.

    Natürlich unterscheidet sich der Mensch vom Tier, Tiere werden von ihren Instinkten geleitet und beherrscht. Aber wie groß ist der Unterschied wirklich ? Welchen Einfluss von Instinkten gibt es noch im menschlichen Leben, wie viel lassen wir zu, wie viel können wir noch zulassen, wie viel ist nur zugedeckt und wie viel ist bereits tief vergraben.

    Der Name ist Programm

    Mit genügend Ironie versucht Tom Lohner als neuer Rising Star der Österreichischen Kunstszene per künstlerischem Seelenstrip die Gesetzmäßigkeit der Evolution in Frage zu stellen. Mit fast forensischer Akribie stellt er einen Konnex zwischen den diversen Berufssparten und dem Klischeedenken zu diesen her. Am Ende seiner bildnerischen Manifestation zählt nur die Ideologie, der Glaube an sich selbst.

    H’Animalsim = Human / Animalism, sozusagen die visuelle Symbiose zwischen Menschsein und animalischen Instinkten. Der Mensch unterscheidet sich vom Tier, Tiere sind von ihren Instinkten beherrscht, der Mensch aber zumindest auch von animalischen Trieben beeinflusst.

    Mit dieser Ausstellung stellt Tom Lohner die Frage, in wie weit wir dem Tier „überlegen“ sind. Seine Bilder starten einen Diskurs über Instinkt und Macht über Emotionen.

    Von Wien nach London und retour nach Graz

    Die Ausstellung feiert am Do, 29.10.15 ihre offizielle Eröffnung im Wiener Hauptquartier von Almdudler, bevor von Fr, 30.10. bis Sa, 14.11. dann in der Galerie Czaak zu sehen ist und gleich danach ab 19.11. in Londons Newman House Gallery weiter ausgestellt wird. Ihren Abschluss findet sie im bereits von Tom Lohner künstlerisch transformierten Haubenlokal Prato in Graz am 28. November 2015.

    Zudem gestaltet der Künstler von 23.10. – 25.10 am Grazer Streetfood Market eine von Almdudler bereitgestellte „Kuh“. Hierbei handelt es sich tatsächlich um eine lebensgroße Plastikkuh die am Tag der Eröffnung in Wien fertiggestellt wird. Tom Lohner, der diese Skulptur bildnerisch zu einem fliegenden Zeppelin verwandelt, stellt das finale Werk gemeinsam mit Almdudler der Licht Ins Dunkel Gala zur Verfügung.

    Tom Lohner

    Tom Lohner, (geb. 1982 / Bruck a.d. Mur/Steiermark) in den USA aufgewachsen, Abschluss als Grafikdesigner an der Ortwein Schule Graz, künstlerische Ausbildung bei Judith Jay in Monterey, Kalifornien. Jetzt lebt der international tätige Künstler größtenteils in Graz und stellt seine Werke in internationalen Galerien und Museen aus (vom Museumsquartier in Wien, zur Stoique Gallery in Tokyo, bis hin zur Art Whino Show in Washington DC).

    Zu seinen Kunden und Klienten zählen neben etlichen Sammlern auch namhafte internationale Künstler, Musiker und Firmen wie Maroon5, Foofighters, MTV, Dior, Smirnoff, Sony music (EU) und Ellie Goulding. Die Tourdaten H´Animalism: 29.10. Almdudler HQ / Wien; 30.10. – 14.11. Galerie Czaak / Wien; 19.11. Newman House Gallery / London; 28.11. Prato / Graz .

  • Menschenbilder: Laura Stadtegger Personale in Galerie Czaak von 23.10. bis 14.11.15

    Menschenbilder: Laura Stadtegger Personale in Galerie Czaak von 23.10. bis 14.11.15

    “Menschenbilder”, so lautet der Titel der zweiten Einzel-Ausstellung der jungen Malerin Laura Stadtegger in der Wiener Galerie Czaak vom 23.10. bis 14.11.2015. In Portraits, Figuren und Szenendarstellungen zeigt die 1984 in Graz geborene Attersee-Schülerin (Diplom Angewandte Wien, 2007) und Absolventin der New Yorker School of Visual Arts (2006 und 2007) ihre typische farbintensive, expressive Malerei. Viele Zyklen der Künstlerin sind in zahlreichen Studienreisen entstanden, darunter Amsterdam, San Francisco oder Lima und La Paz sowie Amsterdam und München, wo die Stadtegger auch lebt und arbeitet.

    Die Auseinandersetzung mit Körper und Gesichtern ist das zentrale Element in den Arbeiten von Laura Stadtegger. Das Besondere liegt dabei im Einfangen von Stimmungen, gleich einem Beutefang von Wesenszügen, die erst durch Berührung und die Erfahrung sie zu erfassen zu einem neuen Ganzen werden. Bewegung und Ausdruck ist das zentrale, alles vereinende und verbindende Element in ihren Arbeiten. 

    Diese Bewegungen brauchen Raum, weshalb ihre Bilder oft “bühnenbildartige” Größen annehmen, auf denen der Mensch als Akteur seiner Wirklichkeit gezeigt wird. Viele Motive und Themen entstammen der Mythologie, die das Dasein der Menschen mit einer höheren Wahrheit verbindet, mit der Bewegtheit schlechthin.

    In ihren Bildern bedient sich die Künstlerin bei der Auflösung ihrer Figuren und Gesichter einer wilden Pinselführung. Die dadurch erwirkte Lebendigkeit verleiht diesen Wesen eine kraftvolle Ausstrahlung und den Charakter unbändiger Energie – als ob sie sich jeden Augenblick von der Leinwand lösen und in einer Explosion der Farben in “unsere Welt” eintauchen würden. 

    Die Auflösung des Körpers in Flächen als eine realisierbare Idee von Vergeistigungen und die aufgezeigte Verstrickung der einzelnen “Malsplitter” mit ihrer Umgebung spiegelt den Wunsch wider, in philosophische Überlegungen einzutauchen und den Betrachter auf diese Reise mitzunehmen. Stadtegger sucht oftmals den Menschen als Ganzes, als eine komplexe Einheit und legt ihr Augenmerk auf den menschlichen Konflikt in seiner oftmaligen Zerissenheit von Körperlichkeit und Vergeistigung. 

    Der Katalog zur Ausstellung “Menschenbilder” mit einer retrospektiven Auswahl all ihrer Werkzyklen liegt bei der Personale auf und ist auch über die Galerie erhältlich (office@galeriec.at).

  • Menschenbilder: Laura Stadtegger Einzelausstellung in Galerie Czaak vom 23.10. bis 14.11.15

    Menschenbilder: Laura Stadtegger Einzelausstellung in Galerie Czaak vom 23.10. bis 14.11.15

    “Menschenbilder”, so lautet der Titel der zweiten Einzel-Ausstellung der jungen Malerin Laura Stadtegger in der Wiener Galerie Czaak vom 23.10. bis 14.11.2015. In Portraits, Figuren und Szenendarstellungen zeigt die 1984 in Graz geborene Attersee-Schülerin (Diplom Angewandte Wien, 2007) und Absolventin der New Yorker School of Visual Arts (2006 und 2007) ihre typische farbintensive, expressive Malerei. Viele Zyklen der Künstlerin sind in zahlreichen Studienreisen entstanden, darunter Amsterdam, San Francisco oder Lima und La Paz sowie Amsterdam und München, wo die Stadtegger auch lebt und arbeitet.

    Die Auseinandersetzung mit Körper und Gesichtern ist das zentrale Element in den Arbeiten von Laura Stadtegger. Das Besondere liegt dabei im Einfangen von Stimmungen, gleich einem Beutefang von Wesenszügen, die erst durch Berührung und die Erfahrung sie zu erfassen zu einem neuen Ganzen werden. Bewegung und Ausdruck ist das zentrale, alles vereinende und verbindende Element.

    Diese Bewegungen brauchen Raum, weshalb ihre Bilder oft “bühnenbildartige” Größen annehmen, auf denen der Mensch als Akteur seiner Wirklichkeit gezeigt wird. Viele Motive und Themen entstammen der Mythologie, die das Dasein der Menschen mit einer höheren Wahrheit verbindet, mit der Bewegtheit schlechthin.

    In ihren Bildern bedient sich die Künstlerin bei der Auflösung ihrer Figuren und Gesichter einer wilden Pinselführung. Die dadurch erwirkte Lebendigkeit verleiht diesen Wesen eine kraftvolle Ausstrahlung und den Charakter unbändiger Energie – als ob sie sich jeden Augenblick von der Leinwand lösen und in einer Explosion der Farben in “unsere Welt” eintauchen würden.

    Die Auflösung des Körpers in Flächen als eine realisierbare Idee von Vergeistigungen und die aufgezeigte Verstrickung der einzelnen “Malsplitter” mit ihrer Umgebung spiegelt den Wunsch wider, in philosophische Überlegungen einzutauchen und den Betrachter auf diese Reise mitzunehmen. Stadtegger sucht oftmals den Menschen als Ganzes, als eine komplexe Einheit und legt ihr Augenmerk auf den menschlichen Konflikt in seiner oftmaligen Zerissenheit von Körperlichkeit und Vergeistigung.

    Der Katalog zur Ausstellung “Menschenbilder” mit einer retrospektiven Auswahl all ihrer Werkzyklen liegt bei der Personale auf und ist auch über die Galerie erhältlich (office@galeriec.at).

    Die Einzel-Ausstellung läuft vom Freitag, 23.10.2015 bis Samstag, 14.11.2015 in der Galerie Czaak in der Sonnenfelsgasse 15 in 1010 Wien. Bei der Vernissage am Donnerstag, den 22.10.15 (nur mit Einladung; über office@galeriec.at) ist die Künstlerin anwesend.

  • Galerie Czaak mit Dahlem, Leixl und Kornberger auf Viennafair 2015

    Galerie Czaak mit Dahlem, Leixl und Kornberger auf Viennafair 2015

    Berlin, New York und Wien. Die Wiener Galerie Czaak zeigt auf der diesjährigen Viennafair vom 8. bis 11. Oktober eine Sonderschau der international mehrfach prämierten Berliner Linienzeichnerin Ankalina Dahlem. Ergänzend werden Malarbeiten und Skulpturen von Gerhad Leixl und Alfred Kornberger gezeigt.

    Im Mittelpunkt der Galerie von Michaela und Christian Czaak, die letztes Jahr ihr 15-jähriges Jubiläum feierte, stehen Emerging Artists, junge professionelle und noch preiswerte Künstler. Das Galeristenpaar vertritt sorgfältig ausgewählte junge KünstlerInnen mit großer Expertise und Nachhaltigkeit und zudem etablierte Zeitgenossen wie Anzinger, Eckert, Frohner, Kornberger oder Muehl und Oberhuber.

    Aus der Sicht des Sammlers für nachhaltige Entwicklung

    „Entscheidend ist Qualität und Professionalität, darunter verstehen wir eine profunde handwerkliche Ausbildung, eine Vielfalt bei Inhalten und Ausdrucksformen und eine kontinuierliche Weiterentwicklung im Schaffensprozess“, erläutert Christian Czaak. „Wir arbeiten immer auch aus unserer Sicht als Sammler und kaufen die Werke an. Damit signalisieren wir gegenüber unseren Kunden nachhaltige Überzeugung und Verantwortung für die weitere Entwicklung.“

    Dieser Zugang gilt auch für Ankalina Dahlem und Gerhard Leixl, welche die Galerie bei der Vienna Fair in den Mittelpunkt stellt. Dahlem (geb. 1968 in Frankfurt/D), Absolventin der Frankfurter Städelschule (Immendorf) und der Akademie Karlsruhe (Balkenhol und Gross), nominiert und ausgezeichnet u.a. mit dem Tony-Merz- und Horst Jansen-Preis, steht überwiegend für farblich reduzierte Malereien in schwarz-weiss, die Figuren und Motive in einem durchgehenden Strich gezeichnet und trotz der Reduktion voller Ausdruck und Strahlkraft und inhaltlicher Tiefe. 

    Bilder mit Geschichten aus dem Leben und Traumwelten

    Pflanzen, Tiere, Himmel und Meer sind die bevorzugten Bildmotive von Ankalina Dahlem, direkt aus dem Paradies geraubt. Ihre Szenen spielen in der Natur, im Wasser, im Nirgendwo. Die menschlichen Wesen, die dort hausen, sind schön, alterslos und „gottverlassen“. Es sind immer Geschichten, die das Bild und ihre Figuren erzählen. Geschichten, die das Leben erzählt. Oftmals erzeugen die Arbeiten mit ihrer Leichtigkeit ein Lächeln. Oftmals entführen sie in sinnliche Gefühlswelten. Oftmals irritieren sie aber auch. Allesamt sind sie fordernd und beanspruchen eine Auseinandersetzung. 

    Gerhard Leixl (geb. 1961 in Steiermark) wiederum ist ein vielseitig ausgebildeter Künstler (u.a. Malerei bei Lassnig und Schmalix; Bildhauerei bei Pistoletto; Fotografie bei Kubelka-Bondy) und in entsprechend vielfältigen künstlerischen Ausdrucksformen tätig. Neben der Übernahme expressiver Gestik und intensiver Farbgebung, zählt auch die formale Übertreibung zu seinem künstlerischen Reportoire. Leixls Malarbeiten zeigen zudem die handwerkliche Fähigkeit eines dynamisch schnellen und trotzdem perfekt sitzenden Farbauftrags.

    Die österreichische Tradition der körperbetonten Kunst

    Ergänzend zeigt die Galerie noch mehrere zentrale Werke von Alfred Kornberger (Wien 1933 – 2002). Kornbergers Arbeiten stehen schwerpunktmässig für die österreichische Tradition einer körperbetonten Kunst. Die geradezu obsessive Beschäftigung mit dieser Thematik und seine zeichnerische Qualität erinnern an Egon Schiele mit dem ihn etwa auch der große Sammler Rudolf Leopold verglichen hat. Kornberger gilt bei Experten als einer der vielfältigsten und bedeutendsten Vertreter der expressiven und gegenständlichen Malerei in Österreich.

    Galerie Czaak auf der Viennafair vom 8. bis 11. Oktober; Messezentrum Wien; Halle A; Stand 129 und 130; Preview und Vernissage am 7. Oktober nur mit persönlicher Einladung unter office@galeriec.at .

  • Galerie Czaak mit Dahlem, Leixl und Kornberger auf Viennafair 2015

    Galerie Czaak mit Dahlem, Leixl und Kornberger auf Viennafair 2015

    Berlin, New York und Wien. Die Wiener Galerie Czaak zeigt auf der diesjährigen Viennafair vom 8. bis 11. Oktober eine Sonderschau der international mehrfach prämierten Berliner Linienzeichnerin Ankalina Dahlem. Ergänzend werden Malarbeiten und Skulpturen von Gerhad Leixl und Alfred Kornberger gezeigt.

    Im Mittelpunkt der Galerie von Michaela und Christian Czaak, die letztes Jahr ihr 15-jähriges Jubiläum feierte, stehen Emerging Artists, junge professionelle und noch preiswerte Künstler. Das Galeristenpaar vertritt sorgfältig ausgewählte junge KünstlerInnen mit großer Expertise und Nachhaltigkeit und zudem etablierte Zeitgenossen wie Anzinger, Eckert, Frohner, Kornberger oder Muehl und Oberhuber.

    Aus der Sicht des Sammlers für nachhaltige Entwicklung

    „Entscheidend ist Qualität und Professionalität, darunter verstehen wir eine profunde handwerkliche Ausbildung, eine Vielfalt bei Inhalten und Ausdrucksformen und eine kontinuierliche Weiterentwicklung im Schaffensprozess“, erläutert Christian Czaak. „Wir arbeiten immer auch aus unserer Sicht als Sammler und kaufen die Werke an. Damit signalisieren wir gegenüber unseren Kunden nachhaltige Überzeugung und Verantwortung für die weitere Entwicklung.“

    Dieser Zugang gilt auch für Ankalina Dahlem und Gerhard Leixl, welche die Galerie bei der Vienna Fair in den Mittelpunkt stellt. Dahlem (geb. 1968 in Frankfurt/D), Absolventin der Frankfurter Städelschule (Immendorf) und der Akademie Karlsruhe (Balkenhol und Gross), nominiert und ausgezeichnet u.a. mit dem Tony-Merz- und Horst Jansen-Preis, steht überwiegend für farblich reduzierte Malereien in schwarz-weiss, die Figuren und Motive in einem durchgehenden Strich gezeichnet und trotz der Reduktion voller Ausdruck und Strahlkraft und inhaltlicher Tiefe.

    Bilder mit Geschichten aus dem Leben und Traumwelten

    Pflanzen, Tiere, Himmel und Meer sind die bevorzugten Bildmotive von Ankalina Dahlem, direkt aus dem Paradies geraubt. Ihre Szenen spielen in der Natur, im Wasser, im Nirgendwo. Die menschlichen Wesen, die dort hausen, sind schön, alterslos und „gottverlassen“. Es sind immer Geschichten, die das Bild und ihre Figuren erzählen. Geschichten, die das Leben erzählt. Oftmals erzeugen die Arbeiten mit ihrer Leichtigkeit ein Lächeln. Oftmals entführen sie in sinnliche Gefühlswelten. Oftmals irritieren sie aber auch. Allesamt sind sie fordernd und beanspruchen eine Auseinandersetzung.

    Gerhard Leixl (geb. 1961 in Steiermark) wiederum ist ein vielseitig ausgebildeter Künstler (u.a. Malerei bei Lassnig und Schmalix; Bildhauerei bei Pistoletto; Fotografie bei Kubelka-Bondy) und in entsprechend vielfältigen künstlerischen Ausdrucksformen tätig. Neben der Übernahme expressiver Gestik und intensiver Farbgebung, zählt auch die formale Übertreibung zu seinem künstlerischen Reportoire. Leixls Malarbeiten zeigen zudem die handwerkliche Fähigkeit eines dynamisch schnellen und trotzdem perfekt sitzenden Farbauftrags.

    Die österreichische Tradition der körperbetonten Kunst

    Ergänzend zeigt die Galerie noch mehrere zentrale Werke von Alfred Kornberger (Wien 1933 – 2002). Kornbergers Arbeiten stehen schwerpunktmässig für die österreichische Tradition einer körperbetonten Kunst. Die geradezu obsessive Beschäftigung mit dieser Thematik und seine zeichnerische Qualität erinnern an Egon Schiele mit dem ihn etwa auch der große Sammler Rudolf Leopold verglichen hat. Kornberger gilt bei Experten als einer der vielfältigsten und bedeutendsten Vertreter der expressiven und gegenständlichen Malerei in Österreich.

    Galerie Czaak auf der Viennafair vom 8. bis 11. Oktober; Messezentrum Wien; Halle A; Stand 129 und 130; Preview und Vernissage am 7. Oktober nur mit persönlicher Einladung unter office@galeriec.at .

  • Metamorphosen´ Gerhard Leixl

    Gerhard Leixls Metamorphosen: Malarbeiten und Skulpturen von 21.11. bis 21.12.2013
    In seinen neuen Malarbeiten und Skulpturen hat der Künstler seine Eindrücke von den Landschaften in der Wiener Lobau im heurigen Sommer direkt vor Ort verarbeitet.

  • “Fabeltiere und Zwitterwesen”: Personale von Alfred Kornberger in Galerie Czaak von 18. Juni bis 11. Juli 2015

    “Fabeltiere und Zwitterwesen”: Personale von Alfred Kornberger in Galerie Czaak von 18. Juni bis 11. Juli 2015

    Alfred Kornberger war Besitzer der großen Vogelspinne Eurydike mit der er sein Atelier teilte und auch Insekten faszinierten den Künstler. Ihre vielgliedrigen Beine, die Fragilität ihrer Erscheinung und die Eleganz der Bewegungen inspirierten Kornberger zur Erfindung von Fabeltieren und Zwitterwesen aus Mensch, Blume und Insekt. 

    In vielen Werken zeigt sich dabei eine weibliche Metamorphose mit einem großen Augenpaar als Kopf, Brüsten und rundlichen Schenkel am Körperansatz die nach unten hin dünner werden und so wieder an seine abstrahierten Aktmotive erinnern. Kornberger verstärkt diesen Eindruck, in dem er den Figuren oftmals eine asymmetrisch angelegte, signalhafte Farbgebung zuweist.

    “Selten hat ein Künstler bizarrere und surrealere Objekte erfunden wie diese insektenhaften Zwitterwesen,” schreibt Franz Smola, international renommierter Kunstkurator im von ihm herausgegebenen Werkverzeichnis von Alfred Kornberger “Der Akt als Innovation” (Brandstätter Verlag, Wien 2007) 

    Schwerpunkt der Kornberger-Personale am Standort der Galerie Czaak in der Wiener Sonnenfelsgasse 15 sind ausgewählte Aquarelle und Ölmalereien. Die Einzel-Ausstellung läuft von Do, 18.06.15 bis Sa, 11.07.15. Die Kataloge mit allen Papier- und Ölarbeiten zu diesen Motiven liegen bei der Ausstellung auf.